Kronsberger Höfe ein Ort an dem Generationen zusammen leben können
Kronsberg aus der Luft Entstehungsort für die Kronsberger Höfe
Kronsberg der Stadtteil in dem die Kronsberger Höfe entstehen werden

MITEINANDER …

Menschen brauchen Gemeinschaft und Menschen brauchen ein Gegenüber. Deshalb steht bei uns das WIR gleichberechtigt neben dem ICH. Gleichzeitig hat jeder Mensch auch das Bedürfnis, sich abzugrenzen und einen persönlichen Rückzugsraum zu nutzen. Deshalb wünschen wir uns selbstständige Mitbewohner, die sich als Teil einer Wohn- und Lebensgemeinschaft verstehen und sich für das Gemeinwohl im Quartier einsetzen.

Unser Wohn- und Lebensprojekt soll ein Refugium werden im Quartier Kronsberg. Wir wollen die Kronsberger einladen in das zunächst wohl ehrenamtlich betriebene, vielleicht auch inklusiv geführte „Café Mittendrin“, einladen auch zum gemeinsamen Mittun. Das gilt genauso für unser vielleicht erstes Teilprojekt nach Abriss der alten Bausubstanz, den Mitmachgarten. Miteinander gestalten, gemeinsam genießen – diese Vernetzung ins Quartier ist uns wichtig.

Kronsberger Vereine sind eingeladen, unsere verschiedenen Gemeinschaftsräume gegen Kostenbeteiligung mitzunutzen; gern erfahren wir in der Planungsphase von Ihnen, was im Quartier noch fehlt und was wir berücksichtigen sollten.

Wir wünschen uns auf unserem Gelände eine gesunde Mischung unterschiedlichster Menschen aus allen Generationen, bunt gemischt und altersmäßig gleich verteilt, so dass wir voneinander lernen können. Als christliches Lebensprojekt sind wir offen für Menschen anderer Kulturen und möchten ihnen den Respekt erweisen, den wir auch von ihnen erwarten.

… HIMMLISCHES …

Wir wollen in angemessenem Rahmen ein Zuhause sein für Menschen, die heimatlos geworden sind, seien sie obdachlos, geflüchtet oder nach häuslicher Gewalt entwurzelt. Wir sind keine Therapiegruppe und können und wollen professionelle Hilfe nicht ersetzen. Jesus Christus motiviert uns jedoch zu gelebter Nächstenliebe, und die wollen wir gerne schenken.

Als Christen aus beiden großen Volkskirchen und unterschiedlichen Freikirchen ringen wir bei aller Unterschiedlichkeit um eine geistliche Mitte.

Damit meinen wir weder Ort noch Veranstaltung, vielmehr eine innere Einstellung, die mehr sein will als der kleinste gemeinsame Nenner. Willkommen ist, wer oder was diese gemeinsame Mitte fördert, etwa durch gemeinsames Gebet und Singen, gottesdienstliche Veranstaltungen und Konzerte. Ein „Raum der Stille“ steht den Bewohnern als Rückzugsort zur persönlichen Meditation und Gebet zur Verfügung.

Wir wissen, dass sich in unserem Quartier viele andere ehrenamtlich engagieren in Nachbarschaftskreisen und Vereinen, in der Politik oder einfach im Verborgenen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir unser Quartier lebenswert erhalten und gute Impulse setzen.

Das Demokratie-Prinzip der Genossenschaft ist die Grundlage aller wesentlichen Entscheidungen. Menschen entscheiden, nicht Kapitalinteressen.

… ERDEN.

Gegenseitige Unterstützung ist uns wichtig. Praktische Anteilnahme in alltäglichen Situationen sollten Sie nicht in erster Linie von anderen erwarten, sondern zunächst selbst einbringen, wenn Sie bei uns mitmachen möchten.

Gemeinschaft entsteht selten da, wo sie „organisiert“ wird. Wenn es gelingt, im „Café Mittendrin“ einen Ort der Begegnung zu schaffen für unsere Bewohner und die Menschen des Quartiers Kronsberg, könnte hier am ehesten unser Puls messbar sein. Vielleicht kann mit ehrenamtlicher Hilfe ein täglich wechselnder Bewohner-Mittagstisch gereicht werden. Oder ein niederschwelliges, regelmäßiges Angebot eröffnet an den Abenden einen Raum der zwanglosen, zufälligen Begegnung, der zum unorganisierten Herzschlag unseres Miteinanders wird. Dem bürgerschaftlichen, freiwilligen Engagement sind keine Grenzen gesetzt!

Unser Traum ist, dass wir zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen, die Heimat für Suchende ist und Menschen hilft, wieder Boden unter die Füße zu bekommen.